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» 14.00 Uhr: Seniorennachmittag - Meng.-Hämmern(Gemeindesaal)

» 15.00 Uhr: Kinderkreis mit Jeannette Rockstroh - Neuhaus-Schierschnitz (Pfarrhaus)

» 16.00 Uhr: Kinderkreis - Mupperg (Gemeindestübla)

» 17.00 Uhr: Orgel (+) Punkt 1 - Stadtkirche St. Peter Sonneberg, Kirchstr. 37

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Die Kreissynode

Kreissynode

Aufgaben der Kreissynode nach der Kirchenverfassung der EKM (Artikel 38)
(1)In der Kreissynode haben die Kirchengemeinden und Dienstbereiche teil an der Leitung des Kirchenkreises.Die Kreissynode hat die Aufgabe, die Zeugnis- und Dienstgemeinschaft im Kirchenkreis zu fördern.Sie beschließt über Leitlinien für die Arbeit des Kirchenkreises.Sie gibt den Kirchengemeinden Anregungen für die Wahrnehmung ihrer missionarischen, ökumenischen, seelsorgerlichen, diakonischen und bildungsbezogenen Aufgaben.Sie nimmt den Bericht des Kreiskirchenrates entgegen und kann ihm Aufträge erteilen.Die Kreissynode hat das Recht, an die Landessynode Anträge zu richten.Sie kann zu Fragen des öffentlichen Lebens Stellung nehmen.
(2)Die Kreissynode hat im Rahmen der kirchlichen Ordnung insbesondere folgende Aufgaben:

   1.Sie beschließt den Haushaltsplan des Kirchenkreises und nimmt die Jahresrechnung ab.
   2.Sie beschließt im Rahmen der landeskirchlichen Festlegungen den Stellenplan.
   3.Sie beschließt über eine Gebäudekonzeption.
   4.Sie legt die Zweckbestimmung der Kirchenkreiskollekten im Rahmen des von der Landeskirche aufgestellten Planes fest.
   5.Sie beschließt über die Errichtung, Veränderung und Aufhebung von Stellen für Pfarrer und ordinierte Gemeindepädagogen im Rahmen der landeskirchlichen Festlegungen.
   6.Sie beschließt nach Maßgabe kirchengesetzlicher Regelung über die Bildung von Regionen.
   7.Sie wählt den Superintendenten.
   8.Sie nimmt die weiteren ihr aufgetragenen Wahlen vor.
   9.Sie bestellt nach Maßgabe kirchengesetzlicher Regelung die Visitationskommission.
  10.Sie nimmt die weiteren ihr durch die Verfassung oder durch Kirchengesetz zugewiesenen Aufgaben wahr.


Sitzungstermine 2013:
22.März 2013 17Uhr (Thema "Sonderseelsorge")

Tagesordnung:
TOP1    Begrüßung
TOP2    Andacht
TOP3    Feststellen der Anwesenheit; Verpflichtung neuer Synodaler
TOP4    Feststellen der Tagesordnung
TOP5    Protokoll der Tagung vom 30.11.2012
TOP6    Vorstellung der Arbeit verschiedener Sonderseelsorgebereiche im Kirchenkreis
             (Krankenhaus-, Polizei-, Notfall-, Telefon-, Schwerhörigenseelsorge)
TOP7    Gespräche in 5 Gruppen
Pause
TOP8    Zusammenfassung der Gesprächsergebnisse
TOP9    Jahresrechnung 2012 (Beschluss)
TOP10  Berichte aus den Ausschüssen
TOP11  Informationen zur GKR-Wahl
TOP12  allgemeine Informationen
TOP13  Fragestunde
TOP14  Verschiedenes

15. November 2013   17 Uhr (Abschluss der Legislatur)
Die Sitzungen finden im Saal des Altenpflegeheims „Annastift“ in der Oberlinder Str.3 in Sonneberg statt


Präsidium der Kreissynode
Präses: Kerstin Rösel   
   
            Neue Str.15           

            98724 Neuhaus am Rennweg        

            Tel. 03679- 723289 oder 01605448685

            kerstinroesel@freenet.de
Stellvertreter: Andreas Burdel

Kreiskirchenrat
Superintendent Wolfgang Krauß (Vorsitzender) – Tel. 03675-753000
Pfarrer Helmut-Otto Reich
Kerstin Rösel
Andre Amberg
Andreas Burdel
Christine Schindhelm
Horst Schubarth
Heike Wichmann (beratend)

Ausschüsse der Kreissynode
Ausschuss für Fragen des kirchlichen Lebens
Sitzung am:   
19Uhr Sonneberg, Coburger Allee 40

Finanz- und Bauausschuss

Sitzung am:  18.03.2013   19Uhr
Sonneberg, Coburger Allee 40

Ausschuss für Diakonie und Soziales
Sitzung am: 23.01.2013    
17 Uhr  Kreisdiakoniestelle
Sonneberg, Marienstr.6


Kinder- und Jugendausschuss
Sitzung am:  19.02.13  um 19Uhr
Sonneberg, Kirchstr.
Visitationskommission

Hinzugefügt von Suptur (Administrator) am 17.02.2013

Bericht Superintendent 2012

Bericht des Superintendenten auf der Kreissynode Sonneberg am 30. November 2012

Sehr geehrte Synodale, liebe Schwestern und Brüder,

in wenigen Wochen –immer wieder überraschend- ist Weihnachten. Dann hören wir wieder aus dem Weihnachtsevangelium von den Hirten: „Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war (Lk.2, 16f).“

Wer das Evangelium von Jesus Christus hört und in ihm dem lebendigen Gott begegnet, kann seinen Mund nicht halten. Die Hirten möchten gerne, dass viele Menschen das, was sie erleben, sehen und hören konnten, auch erfahren. Sie sind voll von der Freude des Evangeliums.

Mit diesem Auftrag sind auch wir unterwegs. Nichts hat sich daran geändert. Mit all den Gaben und Möglichkeiten,  die wir haben, erzählen wir die gleiche Geschichte. Gleich den Hirten sind wir Botschafter des Evangeliums.

Unsere Möglichkeiten sind dabei weitaus vielfacher als die der Hirten. Wir haben die reiche Geschichte der Tradition, wir sind als hauptamtliche MitarbeiterInnen freigestellt für diesen Dienst, wir haben Kirchen und kirchliche Gebäude und auch geregelte finanzielle Verhältnisse. Geblieben ist, dass wir uns aus der Begegnungserfahrung mit dem lebendigen Gott aufmachen zu den Menschen. So definiere ich kirchlichen Auftrag, - besonders in einem immer stärker werdenden säkularen Umfeld.

Wenn wir heute Stellenplan und Haushaltplanung beschließen, dann tun wir das im Blick auf diesen Dienst und der Frage: Wie können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und MitarbeiterInnen Kirche für die Welt sein?

Dazu haben Strukturausschuss, Finanz- und Bauausschuss sowie der Kreiskirchenrat in vielen Sitzungen beraten, und ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten herzlich danken.

Manchmal hatte ich allerdings den Eindruck, dass uns die Freude, von der bei den Hirten auch später noch die Rede ist, immer mehr abhandenkommt. Mancher Ausschuss litt unter wenigen Teilnehmern und vielen Entschuldigungen. Egoismen zwischen Kirchenge-meinden sind nicht zu übersehen. Der Kirchenkreis lebt aber von der Beteiligung möglichst vieler. Denn die Aufgaben, die wir im Kirchenkreis Sonneberg miteinander zu erfüllen haben, sind nur im Gesamtkontext zielführend zu lösen. Und diese Aufgaben sind mit dem neuen Finanzsystem gewachsen.

Hier sind wir auf mehr engagierte Ehrenamtliche angewiesen. Die GKR-Wahlen 2013 unter dem Motto „Sie haben die Wahl“ werden zeigen, ob wir es schaffen, unsere Aufgaben in den Kirchengemeinden wie im Kirchenkreis zukünftig zu erfüllen.

Neben der Telefonseelsorge, die wir in diesem Jahr schon unterstützen, wird noch die Polizeiseelsorge als übertragener Dienst auf uns zukommen. Der Religionsunterricht bleibt als unberechenbares Arbeitsfeld erhalten. Die NFS hat sich mit ehrenamtlichen Kräften stabilisiert. Auch die Klinikseelsorge ist für die nächsten Jahre vertraglich abgesichert.

Liebe Schwestern und Brüder, was hat die Hirten fröhlich gemacht? Geld und Wohlstand waren es nicht. All das, was uns scheinbar fehlt in unseren Gemeinden und worüber wir uns streiten, war es nicht. Es war die Begegnung mit einem Gott, der sie ernst nahm und ihnen zutraute, als „ehrenamtliche“ Botschafter unterwegs zu sein.

Wir haben Lektorinnen und Lektoren.  Am 31. März haben sich 12 von ihnen zum Lektorentag in Sonneberg getroffen, um sich über verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten von Gottesdiensten zu informieren (Lit.: „Kleiner Gottesdienst, weiter Raum“); der Austausch untereinander ist gleichermaßen wichtig. Der Lektorentag 2013 wird am 20. April in Sonneberg in der Suptur stattfinden.

In unserem Kirchenkreis gibt es ca. 350 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeindekirchenräten, den Chören und Kreisen, dem Gremien bis hin zur Kreissynode.

Seit einigen Jahren ist der Ehrenamtlichentag ein Höhepunkt, an dem die vielen Engagierten eingeladen werden, um miteinander „Kirche“ zu sein. In Anlehnung an das Themenjahr der Lutherdekade „Reformation und Musik“ ging es um Lieder Martin Luthers. Prof. Dr. Kleck war als profunder Fachmann eingeladen und hat alle Anwesenden mit seinem Festvortrag bereichert. Das Kammerorchester Sonneberg sorgte diesmal für die musikalische Umrahmung.

Um diesen Tag zu Ehren der Ehrenamtlichen vorzubereiten kostet es in jedem Jahr viel Zeit und Kraft. Und ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei meinen Mitarbeiterinnen in der Suptur und allen anderen bedanken, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben. Es geht eben nicht ohne ehrenamtliche Helfer. Trotzdem ist anzumerken, dass die Beteiligung der Gemeinden ernüchternd ist. Obwohl dieser Tag lange geplant, abgesprochen und kommuniziert wird, scheinen einige Gemeinden kein Interesse daran zu haben bis dahin, dass eigene Veranstaltungen parallel angeboten werden. Ich frage mich: Haben wir Interesse aneinander? Freuen wir uns mit anderen, wenn etwas gelingt?

Im Jahr 2013 wird es keinen Ehrenamtlichentag geben. Dafür findet am 29. Juni ein „Ökumenischer Kirchentag“ zum Thema „Toleranz“ statt (in Anlehnung an das Themenjahr „Reformation und Toleranz“).  Hierzu tagt schon eine ökumen. Arbeitsgruppe, die diesen Tag vorbereitet. Jede/r ist eingeladen, sich einzubringen. Der Pfarrkonvent ist stets über die neuen Termine und den Sachstand informiert.

Gleichzeitig wird auch der Kinderkirchentag stattfinden. Unser Diakoniewerk ist ebenso eingebunden. Und es werden sich hoffentlich viele Gemeinden am „Markt der Möglichkeiten“ beteiligen.

Im Haushalt 2013 ist für diesen Tag ein Betrag eingestellt, der sich an den Erfahrungen aus dem Rennsteigkirchentag orientiert. Zusätzlich werden zur Finanzierung Beihilfeanträge gestellt.

Liebe Schwestern und Brüder, im zu Ende gehenden Jahr 2012 gab es wieder viele zu würdigende Ereignisse in unseren Kirchengemeinden wie im Kirchenkreis. Es würde den Rahmen des Abends sprengen, um alles aufzuzählen, darum nur stellvertretend für viele, einige wenige Rücklicke:

Es gab Ortsjubiläen in Steinheid und Schalkau, die mit festlichen Gottesdiensten und Umzügen gefeiert wurden.

Am 29. April wurde Pfr. Zimmermann verabschiedet; die Gemeinden Spechtsbrunn/Hasenthal und Haselbach gehören nun zu Steinach. Die Gemeinde Lichtenhain hat sich für Neuhaus/Rwg. entschieden.

- Am 20. Mai wurde Pfr. Schenker in Effelder verabschiedet. Damit wurde der letzte Schritt zur Umsetzung der neuen Pfarrstelle Effelder-Rauenstein vollzogen, deren Neubesetzung allerdings noch nicht abgeschlossen ist.

- Mit der Verabschiedung von Pfr. Müller ergab sich bis heute für Köppelsdorf ein schwierige Vakanzzeit; die Ausschüsse wie der KKR haben sich entschlossen, für Köppeldorf eine z.A.-Stelle zu beantragen. Dies geht auch aus dem Stellenplan hervor.

- Am 22. Juli ist mit einem Gottesdienst die Visitation in Neuhaus-Schierschnitz abgeschlossen worden. Hierzu liegt auch ein Visitationsbericht vor.

- Ein weiterer Höhepunkt war der regionale Diakoniesonntag in Mupperg am 26. August. Ein schönes und ausstrahlendes Miteinander von Gemeinde und Diakonie. Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren wie an die Kirchengemeinde Mupperg!

- Oder das 120jährige Kirchweihjubiläum der Holzkirche in Neuhaus am gleichen Tag.

- Gleichermaßen gilt mein Dank allen, die sich mit ihren Projekten am Gemeindekongress in Halle am 13. Oktober beteiligt haben: Kantor Mathias Erler mit dem Hinterland-Chorprojekt Lutherlied und Frau Marschollek sowie Frau Rockstroh für die Vorstellung des Projektes „Friedensstifter“, das der Kirchenkreis beim Bundesprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ angemeldet hatte.

- Ein besonderer Höhepunkt war mit Sicherheit das Konzert in der Reihe „Kirche klingt“, das kürzlich in Sonneberg stattfand. Hier war zum Lied „Befiehl du deine Wege“ eine Uraufführung zu hören, die viele Menschen in die Stadtkirche gezogen hat.

Liebe Schwestern und Brüder, wie gesagt, es sind Auszüge aus der vielfältigen Arbeit unserer Kirchengemeinden, die neben Gelungenem auch Problemfelder aufzeigen. Viele schöne Gottesdienste wurden an den Sonntagen und zu vielen besonderen Ereignissen mit viel Mühe vorbereitet, viele Konzerte fanden statt, es gab Angebote vielfältiger Art, wie z.B. das „Frauenfrühstück“ und die „Frauenwerkstatt“ mit unserer Pröpstin u.v.m..

Und jedes Mal sollten wir wie die Hirten mit Freude davon erzählen, wie viel Möglichkeiten wir haben, das Evangelium zu verkündigen.

Weniger erfreulich sind die verstärkten Aktivitäten rechtsgerichteter Kräfte in unserem Landkreis. Der Landesparteitag der NPD in Haselbach und die damit verbundenen Tatsachen haben uns aufgeschreckt. Ich bin der Kirchengemeinde Haselbach und Pfarrer Heinecke sehr dankbar, dass sie sich nicht allein erschrecken lassen hat, sondern mit Friedensgebeten, Angeboten zum Thema und einer „Mahntafel“ auf die Situation reagiert.

Rechtsorientiertes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und menschenverachtende Grundhaltungen sind Teil unserer Gesellschaft. Auch das hat uns erschreckt, wie alte Parolen fruchtbaren Boden unter den Menschen finden. Wir müssen darüber reden. Und wir müssen, wenn es darauf ankommt, handeln.

Der Kirchenkreis hat im Rahmen des schon genannten Bundesprogramms einen Aktionskoffer zusammengestellt, der z.B. für Gemeindefeste (Banner, Material) aber auch bei Gegenveranstaltungen ausgeliehen werden kann. Wir müssen an dieser Stelle als Christen klar erkennbar sein. „Nächstenliebe verlangt Klarheit“.

Eine klare Stellung nimmt der KKR auch im Umgang mit unseren Flüchtlingen in Sonneberg ein. Ganz abgesehen davon, dass einige Asylanten Mitglieder in unserer Kirchengemeinde sind, dass viele von ihnen aktiv bei der Tafel und auch in der Gemeinde mithelfen, gilt das Asylgesetz von Thüringen. In Übereinstimmung mit der Kreisdiakoniestelle sind wir schon lange der Meinung, dass die GU aufgelöst werden muss. Das erzwingen die Umstände. Allerdings höre ich immer wieder: „Wir haben nichts gegen Ausländer, aber nicht bei uns“. Das spiegelt die Wirklichkeit wider. In Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde des Landkreises, dem Ausländerbeauftragten, der Bürgermeisterin und dem Wohnungsbau sind uns aber erste Schritte gelungen, um die Flüchtlinge dezentral in Sonneberg unterzubringen. Aber noch nichts ist endgültig.

Wir feiern Weihnachten, beten ein Kind, Gott selber an, der unterwegs unter Fremden in einem Stall geboren wird, keine Aufnahme findet. Ein Kind, das sich bald auf die Flucht begeben muss, um zu überleben. Und es stellt sich die uralte Frage: Hätten wir es aufgenommen? Sind wir diakonische Kirche?

Das alles hat auch etwas mit dem Haushalt 2013 zu tun. Wofür geben wir Geld aus? Wir haben nun ein Jahr Erfahrung mit dem neuen Finanzgesetz. Und es sind im Allgemeinen gute. Allerdings ist es auch komplizierter geworden, und ich werbe dafür, die Kassen darum bei der Bukast führen zu lassen.

Der Stellenplan ist weitestgehend umgesetzt. Für die Zukunft ist allerdings eine gewisse Umstrukturierung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gremien besprochen und im Stellenplan 2013 vorgelegt. Sonneberg III wollen wir mit 2 Stellen besetzen, um die Pfarrstelle zum einen zu besetzen wie die gem.-pädagog. Arbeit zu konzentrieren (50% Gemeindepäd. SON; 50% Jugendreferent). Die Lebensbezüge von Jugendlichen sind oft anders als unsere kirchengemeindlichen Angebote. Dem wollen wir Rechnung tragen, und ich kann nur für eine gute Zusammenarbeit in der Region werben.

Ohne regionale Zusammenarbeit, ohne gemeinsame Absprachen in der Region wird es keine gelingende kirchliche Arbeit geben können. Nicht jede Kirchengemeinde muss alles anbieten. Wenn wir gabenorientiert arbeiten und gemeinsame Angebote in der Region machen, könnten wir viel Kraft und Ressourcen sparen. Wenn ein Pfarrbereich vergrößert werden muss, dann müssen auch die Strukturen verändert werden. Ich könnte das Gleiche ausführen, wie im letzten Jahr, nachzulesen im Bericht zur Herbstsynode 2011.  Warum müssen in einer Region alle Gottesdienste am Sonntag um die gleiche Zeit stattfinden? Warum können wir nicht auch im Blick auf verschiedene Zielgruppen in einer Region verschiedene gottesdienstliche Angebote machen?

Unserem Kirchenkreis, ich möchte es auch in dieser Synode wieder sagen, geht es gut. Die Gemeinden werden finanziell auf der gleichen Basis wie in diesem Jahr ausgestattet, so dass sie ihren Aufgaben nachkommen können, und auch die Verwaltungskosten werden wieder aus dem Strukturfonds übernommen. So legt der Bau- und Finanzausschuss der Kreissynode heute einen ausgeglichenen Haushalt für 2013 vor.

Wir würden allerdings auch unglaubwürdig, wenn wir uns der Lebenswirklichkeit entziehen. Dazu gehört die demographische Ent-wicklung und die mit ihr verbundenen Folgen, wie zahlenmäßig kleiner werdende Orte,  Überalterung der Gesellschaft wie unserer Gemeinden. Wir haben 2012 440 Gemeindeglieder weniger; 698 Einwohner verlor der Landkreis Sonneberg. Das bedeutet für den Stellenplan etwa eine halbe Stelle weniger. Dazu werden wir immer wieder neu nachdenken und z.B. mit der Bildung von Kirchengemeindeverbänden reagieren müssen.

Liebe Schwestern und Brüder, wir dürfen sehr dankbar sein für die vielen Gaben, Begabungen und Schätze, die wir in unseren Gemeinden haben mit ihren haupt- wie ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Lassen Sie uns also aufbrechen wie Hirten „Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.“ Vielen Dank Ihnen allen.

Hinzugefügt von Kirchenkreis (Administrator) am 11.12.2012

Beschlüsse der Tagungen 2012/2011 der Kreissynode

Beschluss 01/2012
Die Kreissynode Sonneberg beschließt die Mitgliedschaft im Kirchenkreisverband Meiningen (Kirchlicher Zweckverband im Propstsprengel Meiningen- Suhl).

Beschluss 02/2012
Die Kreissynode Sonneberg beschließt die vorliegende Satzung des Kirchenkreisverbandes Meiningen.

Beschluss 03/2012
Die Kreissynode Sonneberg beschließt, vorbehaltlich des Ergebnisses der überörtlichen Prüfung, der BUKAST für das Rechnungsjahr 2011 Entlastung zu erteilen.

Beschluss 04/2012
Die Kreissynode Sonneberg beschließt den vom Finanz-und Bauausschuss vorgelegten und vom Kreiskirchenrat geprüften Haushaltsplan 2013  in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.795.923,59€.

Beschluss 05/2012
Die Kreissynode Sonneberg beschließt den vom Kreiskirchenamt geprüften Stellenplan 2013 für alle Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst und in der Verwaltung.

Beschluss 01/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt, vorbehaltlich des Ergebnisses der überörtlichen Prüfung, der BUKAST für das Rechnungsjahr 2011 Entlastung zu erteilen.

Beschluss 02/2011
Das Leitbild des Kirchenkreises Sonneberg wird in der vorliegenden Textfassung beschlossen.

Beschluss Nr. 03/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt den vom Finanz-und Bauausschuss vorgelegten und vom Kreiskirchenrat geprüften Haushaltsplan 2012 in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.650.568,00€.

Beschluss Nr. 04/2011
Die Kreissynode Sonneberg tendiert zur Gründung und begrüßt einen kirchlichen Zweckverbandes “Kirchenkreisverband Meiningen“ im Propstsprengel Meiningen- Suhl.

Beschluss Nr. 05/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt die Beteiligung an einem gemeinsamen Baulastfonds mit anderen Kirchenkreisen im Zuständigkeitsbereich des KKA Meiningen.

Beschluss Nr. 06/2011
Auf Antrag der Kirchengemeinde Mupperg vom 11.03.2011 wird der Stellenumfang der Pfarrstelle Mupperg von 100 auf 50% reduziert. Ein Beschluss des GKR liegt dazu vor.

Beschluss Nr. 07/2011
Der Stellenumfang der Pfarrstelle Köppelsdorf wird von 100 auf 75% reduziert. Dazu gibt es ein Einvernehmen mit dem GKR Köppelsdorf vom …...2011.

Beschluss Nr. 08/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt die Errichtung einer Kreispfarrstelle für Jugendarbeit mit einem Stellenumfang von 25%.

Beschluss Nr. 09/2011
Die Kirchengemeinde Lichtenhain/Gr. wird aus dem Kirchspiel Spechtsbrunn herausgelöst und gehört ab Juni 2012 zur Kirchengemeinde Neuhaus am Rennweg. Der entsprechende GKR-Beschluss der Gemeinde Lichtenhain liegt vor.

Das veränderte Kirchspiel Spechtsbrunn (mit Haselbach und Hasenthal) wird im Pfarrstellenumfang von 100 auf 50% reduziert und gehört ab Juni 2012 zur Gemeinde Steinach. Dazu liegt ein Antrag und Einvernehmen des GKR Spechtsbrunn und des GKR Haselbach vor.

Beschluss Nr. 10/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt die Errichtung der Pfarrstelle Effelder/Rauenstein ab dem 01.06.2012. Die Pfarrstellen Effelder und Rauenstein werden zum 31.05.2012 aufgehoben. Dazu gibt es Einvernehmen in den GKRen.

Beschluss Nr. 11/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt den Pfarrdienstsitz der neuen Pfarrstelle Effelder/Rauenstein in Effelder.

Beschluss Nr. 12/2011
Die Kreissynode Sonneberg beschließt den vom Kreiskirchenamt geprüften Stellenplan 2012 für alle Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst und in der Verwaltung.

Hinzugefügt von Kerstin Rösel, Präses am 09.12.2012

Aktuelles zum Nachlesen

Hinzugefügt von Kerstin Rösel, Präses am 20.11.2011

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